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Unsere Vasallenstädte

Auf einer der vorhergehenden Seiten wurden bereits die Vasallenstädte erwähnt. Die Eroberung einzelner Städte und der Herzen der Bewohner im Rahmen von Ritterfahrten war immer ein wichtiger Teil pankgräflichen Lebens. Um eine Stadt zu Vasallen zu erklären, musste natürlich ein ausreichender Grund für eine Fehde gefunden werden. Der betreffenden Stadt wurde schwere Vergehen aus der ruhmreichen Vergangenheit der APV oder auch aus der aktuellen Zeit vorgeworfen, sei es, dass z.B. Lübben zu kleine Gurken geliefert hat, die Zitadelle Spandau die bereits vor Jahrhunderten  zugesicherte Verpflegung durchreisender Pankgrafen verweigerte oder vereinbarte Tributzahlungen nicht entrichtet wurden. Dann wurde den Verantwortlichen der 2 m große Fehdehandschuh vor die Füße geworfen und kurze Zeit später erfolgte der fürchterliche Sturm der Pankgrafen, der bisher immer siegreich verlief. Der Bürgermeister wurde in Ketten gelegt und die Stadtkasse beschlagnahmt. Leider war immer außer kärglichen Resten kein Geld darin. So entschied der Hin- und Heerführer, dass Gnade vor Recht ergehen sollte und die Pankgrafen füllten die Stadtkasse mit einer Spende für wohltätige Zwecke auf. Aus der Fehde entwickelte sich so eine langanhaltende Freundschaft mit der Bevölkerung.

 

Seit 1881 wurden 169 Ritter- und Freundschaftsfahrten durchgeführt (dazu kommen noch viele Veranstaltungen im Berliner Raum). Während im Laufe der Zeit insbesondere durch die Kriegsgeschehen 1914-18 und 1939-45 viele Verbindungen unterbrochen und auch aufgegeben wurden, haben sich bis heute 7 aktive Vasallenstädten erhalten.

 

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