Die Ideale der Pankgrafschaft:

Wohltun - Freundschaft - Vaterland
 

Wohltun "die Hauptmaxime eines jeden Pankgrafen"
Der Barnajaden Bund
Entstanden aus sozialem Gedanke, gegründet um Angehörige und Witwen gefallener Pankgrafen finanziell zu unterstützen. Später auch andere Bedürftige. Zum Wohltun hat sich jeder Pankgraf bei seinem Ritterschlag verpflichtet. Die Pankgrafen spenden, jeder nach seinen Möglichkeiten, um hilfsbedürftige Personen oder Institutionen finanziell unterstützen zu können. Jedes Jahr werden mehrere Tausend Euro vergeben. Die Spenden werden durch den der Alten Pankgrafen-Vereinigung angeschlossenen Verein „Barnajaden Bund der offenen Hand e.V.“ (Bar? Naja, denn!) verteilt. Dieser Verein stellt auch Spendenbescheinigungen aus.


Freundschaft
Ein wichtiger Bereich war und ist die Freundschaft untereinander. Traditionell wird die Freundschaft in den regelmäßigen Zusammenkünften in unserem Remter gepflegt.  Hier finden die Freunde Entspannung, Unterhaltung und ein gemeinsames Vereinsleben, in dem die leiblichen wie auch geistigen Genüsse nicht zu kurz kommen, vor allen Dingen aber der Humor und der gemeinsame Gesang. Im Laufe der Jahre hatten sich aus gewissen unbotmäßigen Vorkommnissen in den Orten der Umgebung Notwendigkeiten ergeben, den Honoratioren den riesigen pankgräflichen Fehdehandschuh vor die Füße zu werfen. Nach immer erfolgreicher Ritterfahrt wurden die eroberten Orte als Vasallenstädte der Pankgrafschaft einverleibt. Statt Burgen und Städte wollten die Pankgrafen aber lieber die Herzen der Bevölkerung erobern. So entstand in der Vergangenheit eine Vielzahl von Vasallenstädten. Diese Freundschaft untereinander ist ein wichtiges Anliegen der Pankgrafen und wird regelmäßig durch Besuche und gemeinsame Veranstaltungen gepflegt. Heute haben wir Freunde in allen Bundesländern und auch im benachbarten Ausland. Die derzeit älteste noch aktive Vasallenstadt, Braubach am Rhein, gehört bereits seit mehr als 110 Jahren zur Pankgrafschaft.


Vaterland
In der Gründungszeit hatte der Begriff Vaterland eine andere Bedeutung als heute. In den letzten hundert Jahren unserer Geschichte ist dieser Begriff auf vielfältige Weise missbraucht und verunglimpft worden. Wir verstehen heute darunter unsere Heimat, auf die wir nicht verzichten wollen und zu der wir stehen und achten daneben selbstverständlich die Heimat aller Menschen. Jeder Mensch braucht eine Beziehung zu seinen Wurzeln und seiner Kultur.


Die pankgräflichen Farben

SCHWARZ - GRÜN - GRAU - BLAU

in unserem Wappen beziehen sich auf die Farben des Flüsschens Panke, als es noch als Abwassergewässer für die an seinen Ufern gelegenen Werkstätten des Gerber- und Färberhandwerks genutzt wurde und dabei eine entsprechende Färbung annahm. Vor seiner Kanalisierung konnte die Panke aber auch ein gefährlicher Fluss sein, wenn sie bei Hochwasser große Teile des Wedding überflutete.